Wenn Unternehmen klein anfangen, wählen sie erstaunlich oft den falschen Startpunkt.
Sie nehmen den Bereich, der ohnehin nicht gut läuft.
Das Team mit den meisten Reibungen.
Die Leistung mit den meisten Schwierigkeiten.
Die Einheit, die intern schon länger Sorgen macht.
Die Logik dahinter lautet meist:
„Dort müssen wir sowieso etwas ändern. Dann machen wir gleich Value Pricing draus.“
Genau das ist oft der Fehler.
Denn wenn ein Bereich schon heute schwach performt, liegt das selten nur am Preismodell.
Dort gibt es meist mehrere Baustellen gleichzeitig: Führung, Kompetenz, Positionierung, Sales, Delivery, Auftreten, Fokus oder interne Zusammenarbeit.
Wenn Sie dann ausgerechnet dort ein neues Modell testen, testen Sie nicht nur Value Pricing.
Sie testen Value Pricing plus alle anderen Probleme dieses Bereichs.
Und wenn es schiefgeht, ziehen Sie die falsche Schlussfolgerung.
Nicht „Value Pricing funktioniert bei uns nicht“.
Sondern: Es funktioniert dort nicht, wo schon vieles andere nicht funktioniert.